Sanierung und Instandsetzung Kino International

Bezeichnung
Sanierung und denkmalgerechte Instandsetzung
Kino International
Lage
Berlin Mitte
Leistungsphasen
2-8 nach HOAI
Planungsbeginn
2022
Fertigstellung
2026
Sanierung und denkmalgerechte Instandsetzung
Kino International
Lage
Berlin Mitte
Leistungsphasen
2-8 nach HOAI
Planungsbeginn
2022
Fertigstellung
2026
Auszeichnung:
DAM Preis 2027
nominiert
DAM Preis 2027
nominiert
Das Kino International zählt zu den bedeutendsten Filmtheatern Deutschlands und ist zugleich ein herausragendes Zeugnis der Ost-Berliner Nachkriegsmoderne. Mit seiner offenen, transparenten Architektur verkörpert es den kulturpolitischen Aufbruch der frühen 1960er-Jahren. Das 1963 nach Entwürfen von Josef Kaiser und Heinz Aust errichtete Gebäude gilt als einer der gelungensten Kinobauten der Nachkriegszeit.
Der Innenraum wurde konsequent auf das Filmerlebnis hin gestaltet. Der Saal mit heute 506 Sitzplätzen überzeugt durch ideale Sichtachsen, ein sanft geneigtes Parkett, eine akustisch wirksame Deckengestaltung und eine großzügige Raumwirkung. Das Foyer mit Panoramafenstern, getäfelten Wänden und eleganten Sitzelementen unterstreicht die hohe gestalterische Qualität des Hauses.
Der Innenraum wurde konsequent auf das Filmerlebnis hin gestaltet. Der Saal mit heute 506 Sitzplätzen überzeugt durch ideale Sichtachsen, ein sanft geneigtes Parkett, eine akustisch wirksame Deckengestaltung und eine großzügige Raumwirkung. Das Foyer mit Panoramafenstern, getäfelten Wänden und eleganten Sitzelementen unterstreicht die hohe gestalterische Qualität des Hauses.

Ziel der Sanierung war die nachhaltige Sicherung und behutsame Weiterentwicklung des denkmalgeschützten Gebäudes bei gleichzeitiger umfassender technischer Modernisierung. Ergänzend erfolgten architektonische Anpassungen, Oberflächenwiederherstellungen und Schadstoffsanierungen. Sanitärräume wurden erneuert, Nebenräume neu organisiert und im Erdgeschoss ein barrierefreies WC geschaffen. In enger Abstimmung mit den Denkmalbehörden konnten prägende Bauteile und Oberflächen erhalten und restauriert werden. So verbindet die Maßnahme den respektvollen Umgang mit einem bedeutenden Baudenkmal mit einer nachhaltigen technischen und funktionalen Erneuerung für seine langfristige Nutzung.
Bauherr: Yorck-Kino GmbH
Projektsteuerung: Becker + Hofstätter
Gebäudetechnik: ABK Gebäudetechnik GmbH
Fotos: Daniel Horn
Projektsteuerung: Becker + Hofstätter
Gebäudetechnik: ABK Gebäudetechnik GmbH
Fotos: Daniel Horn
Dickmann Richter Architekten
Monumentenstraße 33/34
10829 Berlin
+49 (0)30 64479159
info@dickmannrichter.de
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